Projekt
Programmieren (mit KTurtle)
Problem/Frage Wie kann die Kluft zwischen Programmierern (den neuen "Litterati") und Nicht-Programmiern (den neuen "Ilitterati") überwunden werden? Wie können die Grundlagen der Programmierung vermittelt werden, ohne durch eine zu komplexe Sprache oder IDE abzuschrecken? Wie kann ggf. Interesse fürs "Coden" geweckt werden?
Ziele
(Schwierigkeitsstufen)
Programmieren einfacher Programme und kennen lernen der basalen Syntax-Elemente.
Durchführung
(einschließlich verwendeter Materialien / Software / Hardware)
Als Programm bietet sich KTurtle an, das eine an LOGO orientierte Skriptsprache verwendet. Nach einer kurzen Einführung, die die Funktionsweise und zentralen Befehle vorstellt, sollte den Lernern ein schneller Einstieg in das Schreiben einfacher Skripte mit KTurtle möglich sein.

Wird eine Befehlsübersicht bereitgestellt (ggf. das Handbuch) können die Skripte eigenständig angepasst werden. Die Lerner haben so die Möglichkeit sich TurtleScript, die KTurtle-Skriptsprache explorativ anzueignen.
Alternativen Anpassen fertiger Skripte ("Programme") für KTurtle oder die Verwendung 'echter' Programmiersprachen (z. B. FreeBASIC, Java usw.).
Hinweise Für den Einstieg in die Arbeit mit KTurtle sollte eine Stunde genügen. KTurtle kann ein grundlegendes Verständnis für IT- und Programmier-Prozesse wecken. Schulpraktisch ist die Verwendung außerhalb des Informatik-Unterrichts im Rahmen einer AG oder aber im Rahmen von Vertretungsstunden denkbar. Ein PC-Raum ist erforderlich; KTurtle ist in der jeweils aktuellen Version auf verschiedenen Live-CDs verfügbar.
Didaktischer Mehrwert KTurtle ermöglicht den spielerischen Einstieg ins Programmieren. Die Programme bleiben überschaubar und ermöglichen dennoch grundlegende Strukturen (if-Anweisung, while-Schleife usw.) praktisch kennen zu lernen.
Ohne KTurtle blieben nur echte Programmiersprachen mit sehr mächtigen, aber unübersichtlichen IDEs. Einsteiger werden durch die Komplexität entsprechender IDEs oder Sprachen schnell abgeschreckt.
Evaluation Wer hat organisiert / durchgeführt / moderiert / geleitet?
Wie selbstständig konnten / mussten / durften die Teilnehmer sein?
Welche Unterstützung haben die Teilnehmer  durch Andere / durch die Organisation / die Leitung erfahren? War das zu viel / zu wenig / genau richtig?
Sind Ergebnisse / Prozesse auf andere Fächer / Fachbereiche im Seminar / zwischen den Seminaren übertragbar?
Wo könnten Ergebnisse als Prozess / als Ergebnis / als Anregung im Schulalltag auftauchen?
Weitere Links /Arbeitsanregungen http://edu.kde.org/kturtle/ (mit Programm-Beispielen)
Horst Wenzel: Vom Anfang und Ende der Gutenberg-Galaxis (Abschnitt 4 "Von alten und neuen Bischöfen")
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